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Last Updated (Wednesday, 30 November -1 01:00)
Monday, 11 January 2010 10:26
Die Gewerbesteuer (GewSt) besteuert den Ertrag von Unternehmen nach einem proportionalen bzw. progressiven Tarif. Das GewSt ist Realsteuer (Objektsteuer). Die persönliche Verhältnisse der Eigentümer bleibt dabei unberücksichtigt.

Steuerobjekt ist der Gewerbebetrieb; Steuerschuldner (Steuersubjekt) ist der jenige, für dessen Rechnung das Gewerbe betrieben wird, natürliche oder juristische Personen; Bemessungsgrundlagen sind das Gewerbeertrag (§6). Ausgangsgröße für die Ermittlung des Gewerbeertrags ist nach der Vorschrift des EStG bzw. KStG ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb (§7). Diese Ausgangsgröße wird dann durch Hinzurechnungen und Kürzungen korrigiert (§§ 8,9), um die Doppelbelastung zu vermeiden.

Die Besonderheit bei der Ermittlung des GewSt ist, dass auf die Bemessungsgrundlage zunächst eine Steuermesszahl angewandt wird; die Steuermesszahl für die Kapitalgesellschaft ist einheitlich von 5%. Für natürliche Personen und Personengesellschaft gilt die Staffeltarif mit Steuermesszahl von 1 bis 5 %. Der sich daraus ergebende Steuermessbetrag führt dann durch die Anwendung von Hebesatz (z.B. von 400%) zur GewSt-Schuld.

Die Ermittlung der Bemessungsgrundlage und einheitliches Steuermessbetrags macht das Finanzamt. Es erteilt dem Steuerpflichtigen einen Gewerbesteuermessbescheid und teilt der berechtigten Gemeinde den GewSt – Betrag mit. Diese Gemeinde setzt die GewSt durch die Anwendung von Hebesatz fest. Das gesamte Erhebungsverfahren liegt bei Gemeinden. An sie wird die Zahlung geleistet.

Die GewSt ist gemäß §4 Abs.4. EStG eine Betriebausgabe (Selbstabzugsfähigkeit). Für die Kapitalsgesellschaft ist das Formell wie gefolgt:

GewSt = [(Gewerbeertrag –GewSt)*m/100)]*h/100

  • m: Messzahl des GewSt (5%)
  • h: Hebesatz
  • GewSt=[(m*h)/(10.000+m*h)]* Gewerbeertrag.

    Quelle/ Autor:
    Einführung in die betriebswirtschaftliche Steuerlehre
    Steuer und Wirtschaftsverlag Hamburg.
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