Home

Export √ľber den Ladentisch

Attention, open in a new window. PDFPrintE-mail
Author: Administrator
Monday, 11 January 2010 09:33
Last Updated (Wednesday, 30 November -1 00:00)

"Export √ľber den Ladentisch‚Äú, steuerfreier Einkauf

Im Mai 2004 hat das Bundesministerium der Finanzen(BMF) Unternehmen und ausl√§ndische K√§ufer √ľber die Umsatz bzw. Mehrwertsteuerbefreiung f√ľr Ausfuhr f√ľr den privaten Bedarf informiert. In diesem Text m√∂chte ich den so genannten ‚ÄěExport √ľber den Ladentisch‚Äú erl√§utern. So m√∂chte ich zun√§chst die Voraussetzungen f√ľr diese Steuerbefreiung vorstellen. Wie die R√ľckzahlung von Umsatzsteuer funktioniert, wird anschlie√üend beschrieben.

In Deutschland wird der Begriff ‚ÄěMehrwertsteuer‚Äú gleichbedeutend mit ‚ÄěUmsatzsteuer‚Äú benutzt. Offiziell hei√üt es jedoch hierzulande Umsatzsteuer. Die jetzige Umsatzsteuer in Deutschland sowie in EU ist die Allphasensteuer, aber als Bemessungsgrundlage eines jeden Umsatzes ist das Entgelt ohne Umsatzsteuer heranzuziehen (Nettosystem). Nur der auf jeweiliger Wirtschaftstufe geschaffene Mehrwert ist steuerlich belastet, von daher der Ausdruck ‚ÄěMehrwertsteuer‚Äú.

Voraussetzung f√ľr die Steuerbefreiung

Ausfuhrlieferungen von Unternehmern sind umsatzsteuerfrei (¬ß4 Nr.1 Buchstabe a i.V.m. ¬ß6 Abs.3a UStG). Unter bestimmten Bedingungen gilt dies auch f√ľr Verk√§ufe an Reisende von Staat au√üerhalb der EU. Konkrete hei√üt es, die Umsatzsteuerbefreiung wird dann gew√§hrt, wenn

  • der K√§ufer im Drittland ans√§ssig ist und
  • die Waren innerhalb von Drei Monaten nach Kauf in das Drittlandgebiet gelangen

Käufer aus Drittland sind Reisende mit Wohnort in einem Staat außerhalb der EU. Die Staatangehörigkeit des Käufers ist nicht entscheidend. So ist z.B. ein deutscher Staatangehörige, der Wohnort in der Schweiz (nicht EU) hat, einen Drittlandkäufer. Ein Vietnamese, der Wohnort in Deutschland hat, ist dagegen kein Drittlandkäufer.

Wenn der Käufer mehrere Wohnsitze hat, ist derjenige Ort maßgebend, der örtliche Mittelpunkt seines Lebens ist. So ist ein ausländischer Student während seines Studiums in EU-Gebiet kein Käufer mit Wohnort im Drittlandgebiet.

Die Steuerbefreiung liegt jedoch nicht vor, wenn der ausl√§ndische K√§ufer die Waren durch ein Spediteur, Bahn, Post oder durch einen sonstigen Frachtf√ľhrer in Drittland versendet oder wenn er die Waren nicht im √ľblichen Reisegep√§ck bef√∂rdert. Also die Waren sollen in einem Handgep√§ck oder im aufgegebenen Gep√§ck bei einer Reise mitgenommen werden, um in den Genuss der Steuerbefreiung zu kommen.

R√ľckzahlung von Umsatzsteuer

Der ausl√§ndische K√§ufer bezahlt zun√§chst den vollen Kaufpreis, also einschlie√ülich der Umsatzsteuer. Der Verk√§ufer erstattet dem ausl√§ndischen K√§ufer die Umsatzsteuer zur√ľck, sobald ihm ein Nachweis vorliegt, dass die Waren ordnungsgem√§√ü ausgef√ľhrt wurden. Ein Vordruck von BMF ist als Ausfuhrnachweis zu benutzen. Am besten soll dieser Vordruck ausgedruckt und beim Einkauf mitgenommen werden.

Normalerweise √ľberweist der Verk√§ufer dem K√§ufer den befreiten Betrag nach dem Erhalt des Ausfuhrnachweises. Jedoch besteht die M√∂glichkeit, den Steuerbetrag bei einem Serviceunternehmen auf Flugh√§fen (z.B. Global Return) gegen ein Geb√ľhr ausgezahlt zu bekommen.

Fazit

Der Umsatzsteuersatz in Deutschland betr√§gt derzeit 19%, also ziemlich hoch. Den Steuerbetrag zu sparen, w√§re nat√ľrlich super, gerade f√ľr jemanden, der nach dem Studium in Deutschland etwas Wertvolles nach Hause mitnehmen m√∂chte. W√ľrde zum Beispiel ein vietnamesischer Student ein Apple-Laptop (Kaufpreis: 1800‚ā¨, davon Umsatzsteuer: 287,4‚ā¨) kurz vor seiner R√ľckkehr(3 Monatfrist beachten!) kaufen, k√∂nnte er dann den Umsatzsteuerbetrag von 287,4‚ā¨ sparen. einfach sch√∂n!

------------ Links:

Ausfuhrnachweis_Vordruck hier

Homepage der Global Refund
Quelle/ Autor:
Nguyen Mau Tri
 

Betriebsvermögen

Attention, open in a new window. PDFPrintE-mail
Author: Administrator
Monday, 11 January 2010 09:32
Last Updated (Wednesday, 30 November -1 00:00)

Im Steuerrecht wird das Betriebsverm√∂gen als Saldo zwischen positiven und negativen Wirtschaftsg√ľtern in der Bilanz interpretiert. Das ist gleichbedeutend mit dem Eigenkapital als Bilanzsaldo. In der Finanzbuchhaltung wird die Gesamtheit der positiven Wirtschaftsg√ľter auf der Aktivseite der Bilanz als Betriebsverm√∂gen bezeichnet.

Zum Betriebsverm√∂gen z√§hlen nur die Wirtschaftsg√ľter, die im Eigentum des Betriebes sind. Gepachtete Grundst√ľcke, gemietete Geb√§ude oder geleaste Milchlieferrechte geh√∂ren somit nicht zum Betriebsverm√∂gen des P√§chters.

Beim Betriebsverm√∂gen ist zwischen notwendigem und gewillk√ľrtem Betriebsverm√∂gen zu unterscheiden. Notwendiges Betriebsverm√∂gen sind Wirtschaftsg√ľter, die dem Betrieb direkt dienen und f√ľr den Betrieb unentbehrlich oder zumindest wesentlich sind. Gewillk√ľrtes Betriebsverm√∂gen ist nicht notwendiges Betriebsverm√∂gen, steht aber mit dem Betrieb in einem gewissen Zusammenhang und kann ihm f√∂rderlich sein. Gewillk√ľrtes Betriebsverm√∂gen k√∂nnen nur Betriebe bilden, die ihren Gewinn durch den Verm√∂gensvergleich mit der Buchf√ľhrung ermitteln.

Bei betrieblich und privat genutzten Wirtschaftsg√ľtern erfolgt die Zuordnung zum betrieblichen oder privaten Bereich nach dem jeweiligen Nutzungsanteil:

  • Wirtschaftsg√ľter, die zu mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, sind notwendiges Betriebsverm√∂gen.
  • Wirtschaftsg√ľter, die zu mehr als 90 % privat genutzt werden, sind notwendiges Privatverm√∂gen.
  • Wirtschaftsg√ľter, die zwischen 10 und 50 % betrieblich genutzt werden, k√∂nnen als gewillk√ľrtes Betriebsverm√∂gen im Inventar bzw. in der Bilanz ausgewiesen werden.
 
 

Mehrwertsteuer von 16% auf 19% ab 1.1.2007

Attention, open in a new window. PDFPrintE-mail
Author: Administrator
Monday, 11 January 2010 09:31
Last Updated (Wednesday, 30 November -1 00:00)

"Nach z√§hem Ringen mit der Bundesregierung haben die von der Union gef√ľhrten L√§nder im Bundesrat der gr√∂√üten Steuererh√∂hung in der Geschichte der Bundesrepublik zugestimmt. Die L√§nderkammer stimmte damit dem vom Bundestag bereits verabschiedeten "Haushaltsbegleitgesetz 2006" zu. Am 1. Januar 2007 wird die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent steigen. Im Gegenzug wird der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung um zwei Prozentpunkte auf 4,5 Prozent gesenkt."

Was ist eigentlich Mehrwertsteuer?

In Deutschland wird der Ausdruch "Umsatzsteuer" gleichbedeutend mit "Mehrwertsteuer" verwendet. Die Umsatzsteuer besteuert den Umsatz von Waren und Dienstleistungen nach einem proportionalen Tarif. Gemäß §12 Abs. 1 UStG ist der Steuersatz 16%, und wird ab 1.1. 2007 auf 19% erhöht. Der von der Anhebung der Mehrwertsteuer nicht betroffene ermäßigte Steuersatz beträgt dagegen 7% (Gemäß §12 Abs. 2 UStG).

Die jetzige Mehrwertsteuer in Deutschland sowie in EU-Weit ist Allphasensteuer, aber als Bemessungsgrundlage eines jeden Umsatz ist das Entgelt ohne Umsatzsteuer heranzuziehen (Nettosystem). Nur der auf jeweiligen Wirtschaftstufe geschaffene Mehrwert ist steuerlich belastet. Der Endverbraucher genießt den Vorsteuerabzug nicht. Der Wirkung nach ist Umsatzsteuer ein Verbrauchersteuer.

Generelle Kritik an Verbrauchsteuer ist, da√ü sie die ‚Äě Regessionswirkung‚Äú aufweist. Das hei√üt, die Geringverdienende sind mehr belastet als die Gutverdienende und es verletzt deswegen das wichtige Prinzip der Besteuerung, also das wirtschaftliche Leistungsf√§higkeitsprinzip.

Nach der Stellungsname der DIW Berlin k√∂nnte Mehrwertsteuererh√∂hung l√§ngerfristig zu einem Anstieg der Verbrauchspreise zu 1,7 % f√ľhren. Kurzfristig ist die Gewinnsituation der Unternehmen schlecht, weil sie die h√∂here Mehrwertsteuerbelastung nur teilweise in die Preise √ľberw√§lzen d√ľrfen. Bei Haushalt mit geringem Einkommen ist die Mehrbelastung infolge der Mehrwertsteuererh√∂hung sp√ľrbar, obwohl die erm√§√üigte Umsatzsteuer (7%) unver√§ndert bleibt.
Quelle/ Autor:
Nguyen Mau Tri
 
 

Rechtform-Verlustsituation

Attention, open in a new window. PDFPrintE-mail
Author: Administrator
Monday, 11 January 2010 09:30
Last Updated (Wednesday, 30 November -1 00:00)
Personengesellschaft
  • Transparenz
  • Verrechnungsbeschr√§nkung gem√§√ü ¬ß10d EStG, ¬ß15a EStG
  • Gesellschafterbezogenen gewerbesteuerlich Verlustvortrag
Kapitalgesellschaft
  • Trennungsprinzip
  • Verrechnungsbeschr√§nkung durch Anwendung ¬ß10d EStG i.V.m. ¬ß8 Abs.1 KStG
  • Mantelkauf
  • Organschaft
  • Teilwertabschreibung nur bedingt m√∂glich
Quelle/ Autor:
Dipl.-Kfm. Markus Böhl Dieser Beitrag wurde bisher 75 mal angesehen.
 
 

Wichtige Begriffe f√ľr Steuerstheorie

Attention, open in a new window. PDFPrintE-mail
Author: Administrator
Monday, 11 January 2010 09:23
Last Updated (Wednesday, 30 November -1 00:00)

Wenn man sich mit Steuerlehre beschäftigen will, muss man die folgenden Begriffe kennen.

  1. Steuersubjekt ist jeder, der eine durch die Steuergesetze festgesetzte Verpflichtung zu erf√ľllen hat. Die Steuerpflicht bedeutet sowohl materielle Steuerpflichten, als auch formelle Steuerpflichten. Materiell Steuerpflicht ist die Verpflichtung zur Steuerzahlung. Formelle Steuerpflichten sind z.B. die verfahrenrechtlichen Aufzeichnung, Aufbewahrung, Erkl√§rung und Auskunftspflichten.
  2. Steuerschuldner ist derjenige, der den Tatbestand verwirklicht, an den das Gesetzt die Leistungspflicht kn√ľpft. Steuerschuldner hat nur die materiellen Steuerpflichten. Deswegen kann davon gesprochen werden, dass Jeder Steuerschuldner Steuerpflichtiger ist, aber nicht jeder Steuerpflichtige ist Steuerschuldner.
  3. Steuerzahler ist der jenige, der nach dem jeweiligen Steuergesetz die Steuer an die Fiskus zu entrichten ist. I.d.R. hat der Steuerschuldner die Steuer zu zahlen. Aber hier gibt es auch Ausnahmenfällen. Bei der Lohnsteuer z.B.ist der Steuerzahler der Arbeitsgeber, nicht der Arbeitsnehmer.
  4. Steuergläubiger ist das öffentlich-rechtliche Gemeinwesen (Bund, Länder, Gemeinde, dem die Steuern zufließt
  5. Steuertr√§ger ist der jenige, den die Steuer endlich belastet. Bei erfolgreicher Steuer√ľberw√§lzung ist der Steuerschuldner nicht der Steuertr√§ger
  6. Steuerdestinatar ist derjenige, der nach dem Willen des Gesetzgebers die Steuer wirtschaftlich tragen soll.
Quelle/ Autor:
Einf√ľhrung in die betriebswirtschaftliche Steuerlehre
Steuer und Wirtschaftsverlag Hamburg.
Haberstock /Breithecker.
 
 
Page 1 of 3
© 2007 By Nguyen Mau Tri - powered by Joomla !1.5
Template by Nguyen Mau Tri